Ich bin ja von Geburt halb Österreichisch, halb Bayerisch, damit ist ja wohl klar, dass ich niemals nie an einer süssen Mehlspeise vorbei gehen kann oder? Marillenknödel gehören dabei zu meinen all-time Faves. Marille zu Deutsch: Aprikose. Die Kombination aus süss und sauer ist pures Gaumenkino und am besten sind sie natürlich in der Originalversion mit Kartoffelteig. Hier ist mein Rezept für euch:
850g Kartoffeln (mehlig-kochend) mit der Schale kochen, anschliessend abschrecken, schälen und mit 1 EL zerlassener Butter zum Brei stampfen.
Zum Kartofellbrei mischt man nun 280g Mehl, 1 Ei und eine Prise Salz und lässt die Masse etwas stehen.
Währrenddessen ca. 10 Aprikosen waschen, halbieren und entsteinen. In die Mitte ein Stück Würfelzucker (oder wie ich hier ein Stück Marzipan) geben und die Hälften wieder zusammenfügen.
In einem großen Topf Salzwasser zum Kochen bringen.
In der Zwischenzeit formt man die Knödel. Dazu bemehlt man seine Hände und nimmt eine Handvoll Teig die man auf der Handfläche etwas platt drückt, darin legt man die Marille und umschließt diese, unter Benutzung beider Hände, mit dem Teig. Auf eine bemehlte Arbeitsfläche legen und so weiter verfahren bis alle Knödel geformt sind.
Anschliessend alle in das sprudelnde Salzwasser geben und die Hitze etwas reduzieren (das Wasser sollte leicht vor sich hin köcheln) und ca. 10 Minuten kochen.
Während die Knödel kochen 150g Butter, 150g Semmelbrösel und 50g Zucker in einer Pfanne goldgelb rösten.
Wenn die Knödel fertig gekocht sind, vorsichtig mit einer Kelle aus dem Wasser nehmen, abtropfen lassen und in den Bröseln wälzen.
Dazu schmeckt am besten Fruchtkompott, Vanillesauce/Eis oder etwas zerlassene Butter mit Puderzucker.
Einfach himmmmmmlisch!
Viel Spaß beim Nachkochen.
xoxo
Eure Andrea





Ich bin zumindest in Bayern aufgewachsen, damit habe ich wohl auch die Legitimation an keiner Mehlspeiße vorbeizugehen erlangt..Das sieht verdammt lecker aus und wird bestimmt bald nachgemacht!
AntwortenLöschenLiebe Grüße
Sabrina
Danke für das Rezept, das wollte ichschon immer mal machen. Wieviel Knödel ergibt das denn? Oder anders gesagt, ist das ein Rezept für 2 Erwachsene und ein kleines Kind als Hauptspeise? Oder ist das ein Nachtisch?
AntwortenLöschenDas Rezept ergibt ca. 10-15 Knödel, also eine Hauptspeise :o)
LöschenViel Spaß beim Nachbacken!
LG Andrea
Hallo liebe Andrea,
AntwortenLöschendas sieht ja so was von lecker aus ...
DANKE für das Rezept :)
Herzliche Grüße und einen dicken Knutschaaaa,
Sandra
BOAH! Das wär's jetzt. Und dann auch noch mit Marzipan :)
AntwortenLöschenDu darfst mir gerne ein paar vorbeischicken, ich bin da nicht so :)!
AntwortenLöschenGacker!
LöschenOh sehen die lecker aus. Davon mal ab, bin ich ein neuer Fan deines Blogs.....Ich habe zwar keine Ahnung wie du das mit dem Design so hinbekommen hast aber ich sag mal fabelhaft...
AntwortenLöschenLiebe Grüße Dolores
sieht nach lecker schmackofatz aus!
AntwortenLöschenRespekt! Ich mach den Teig immer mit Topfen obwohl die Knödel mit Kartoffelteig schon besser sind, allerdings geht's mit dem Topfen schneller ;-). Die Marillenknödel schauen aber seeeehr lecker aus.
AntwortenLöschenMahlzeit aus Österreich
Sonja
Lecker, lecker, lecker. Ich mag die süß-sauer Kombination auch so gern. Deswegen gehört Marillenmarmelade zu meinen absoluten Favoriten. Deine Knödel sehen toll aus. Ich schreib mir mal schnell noch dein Rezept ab...DANKE!!!
AntwortenLöschenLiebe Grüße
Katharina
Ich weiß gerade nicht, worauf ich neidischer bin: Auf die Knödel oder den schönen Teller... ;)
AntwortenLöschenLG /inka
Ich bin mit einem Österreicher verheiratet, der absolut keine süßen Mehlspeisen essen mag ;). Aber dein Rezept hört sich lecker an. Für mich wäre das was :).
AntwortenLöschenLiebe Grüße,
Jessica
Huuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuunger :-)
AntwortenLöschenDanke fürs Rezept
Lg Elster
Oh mann, Andrea, jetzt hast's du's!! Ich möcht jetzt sofort Marillenknödel! Von mir aus auch Zwetschgenknödel, aber irgendwas knödeliges muss jetzt her!!
AntwortenLöschenSchaun die lecker aus!!!
Lg, Miriam
Ich habe mich bisher nie über die Zubereitung dieser Knödel schlau gemacht - ich dachte immer, das sei furchtbar kompliziert. Aber wie ich lese, scheint das doch kein Hexenwerk zu sein ... das probier ich aus ... und auf jeden Fall mit Marzipankern.
AntwortenLöschenHerrlich! Danke fürs Teilen!
Liebe Grüße von Steffi - die inständig hofft, irgendwo noch Aprikosen aufzutreiben
uiiii, wusste ich ja gar nicht das du halb/halb bist ;-)
AntwortenLöschenwir lieben marillenknödel, und haben gsd den luxus von 2 marillenbäumen im garten :-D
liebste grüsse aus wien
michi
Mhmmm...lecker! Lieblingspeise meines Sohnes noch lieber mit Erdbeeren drin! ;o)
AntwortenLöschenGanz lieben Gruß aus Wien
Claudia
Marillenknödel! Da hast du mich an meine Oma erinnert, die sie mir immer gemacht hat. Aber das ist schon 55 Jahre her...
AntwortenLöschenLG
Astrid
Oh je, wie lecker ist das denn? Das MUSS ich meinen australischen Kollegen nachkochen, bin mir sicher das wird hier in Melbourne der naechste grosse Hit! Danke fuer das tolle Rezept! Liebe Gruesse, Kristina
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